Sanaa (dpa) - Bei Kämpfen und Luftangriffen gegen den Ableger der Al-Kaida im Jemen sind rund 70 Angehörige des Terrornetzes getötet worden. Zuletzt kamen bei Luftschlägen im Zentraljemen und im Osten des Landes sieben Kämpfer ums Leben, berichteten lokale Medien. Zuvor waren bei einer Offensive der Regierungstruppen im Süden mindestens 62 Kämpfer getötet worden. Der Al-Kaida-Ableger hatte das Machtvakuum ausgenutzt, das im langen Ringen um den Abgang des früheren Präsidenten Ali Abdullah Salih entstanden war. Im Süden und Südwesten konnte sie mehrere Städte und Regionen unter ihre Kontrolle bringen.