Legionowo (SID) - Außenseiter Griechenland will bei der Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine erneut den Partyschreck spielen. "Wir sind nicht arrogant, aber wir fürchten nichts und niemanden. Wir haben 2004 schon mal einem Gastgeber die Party versaut, und ich hoffe, dass wir es wieder tun werden", sagte Verteidiger Giorgos Tzavellas, der von Eintracht Frankfurt an den AS Monaco ausgeliehen ist, vor dem Eröffnungsspiel gegen die Polen am Freitag (18.00 Uhr/ARD) in Warschau.

2004 hatten die Griechen unter dem Nationaltrainer Otto Rehhagel als Höhepunkt eines sensationellen Siegeszugs im Finale den Gastgeber Portugal bezwungen. Acht Jahre später sind für die Hellenen, die ihr EM-Quartier im polnischen Legionowo bezogen haben, Tschechien (12. Juni/Breslau) und Russland (16. Juni/Warschau) in der Gruppe A die Hürden auf dem Weg ins Viertelfinale.