Berlin (SID) - Bundesliga-Absteiger Hertha BSC setzt trotz der Rekordsperre für Lewan Kobiaschwili weiter auf den Georgier. "Wir werden Kobi nicht fallen lassen, planen mit ihm für die Rückrunde", sagte der Berliner Manager Michael Preetz der Bild-Zeitung: "Er gehört weiterhin zum Kader und wird mittrainieren."

Kobiaschwili war am Montag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen einer Tätlichkeit gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding) zu einer Sperre von siebeneinhalb Monaten bis zum 31. Dezember verurteilt worden. Der Rekord-Ausländer der Bundesliga (336 Spiele) hatte zugegeben, den Schiedsrichter nach dem chaotischen Relegations-Rückspiel am 15. Mai bei Fortuna Düsseldorf (2:2) geschlagen zu haben.

Eine Verpflichtung des ehemaligen Bundesliga-Torschützenkönig Grafite dementierte Preetz. "An der Geschichte ist nichts dran", sagte der ehemalige Nationalspieler bei Sky Sport News HD. Am Montag hatte Grafite selbst von einem Interesse des Hauptstadtklubs berichtet.