Oslo (AFP) Im Prozess gegen den norwegischen Attentäter Anders Behring Breivik sind am Dienstag mehrere Rechtsextreme zu Wort gekommen. Der Gründer der norwegischen Neonazi-Bewegung Vigrid, Tore Tvedt, sagte vor Gericht, dass sich das Land "im Krieg" und auf dem Weg zu einer "Balkanisierung" befinde. "Wir werden nicht nur angegriffen, wir stehen vor der Ausrottung", fügte er hinzu. Breiviks Anwälte hatten darauf bestanden, die Rechtsextremen in den Zeugenstand zu rufen, um zu zeigen, dass die Überzeugungen des 33-jährigen Angeklagten durchaus verbreitet und nicht die Ideen eines Geisteskranken sind.