Leipzig (dpa) - Vor dem Landgericht Leipzig wird heute mit einer Aussage des Kino.to-Gründers gerechnet. Der 39-Jährige ist wegen Urheberrechtsverletzungen angeklagt.

Er hatte sich bislang nicht zu seinem Wirken bei dem illegalen Filmportal geäußert, sondern nur Angaben zu seinem persönlichen Werdegang gemacht. Laut Anklage soll der Leipziger Fußbodenleger zusammen mit Komplizen das ehemals größte deutsche Streamingportal aufgezogen haben. Über Werbung auf der Seite kassierte der Gründer demnach rund 6,6 Millionen Euro. Kino.to war vor gut einem Jahr von den Behörden gesperrt worden. Fünf Mittäter sind bereits verurteilt worden.