Peking (AFP) Nach dem mysteriösen Tod des chinesischen Dissidenten Li Wangyang, der 21 Jahre inhaftiert war, sind seine Schwester und sein Schwager festgenommen worden. Lis Unterstützer Zhou Zhirong berichtete zudem am Donnerstag, die Polizei habe allen Angehörigen und Freunden des Dissidenten gesagt, der 62-Jährige habe Selbstmord begangen und sie sollten die Angelegenheit "nicht an die große Glocke hängen". Die Leiche Lis wurde mit einem großen Polizeiaufgebot aus dem Krankenhaus im zentralchinesischen Saoyang abtransportiert, in dem er von der Schwester und dem Schwager am Mittwoch tot aufgefunden worden war.