Luxemburg (AFP) Erbschaften über Grenzen hinweg sollen in der Europäischen Union in Zukunft leichter zu regeln sein. Die EU-Länder beschlossen am Donnerstag in Luxemburg eine neue Verordnung, nach der bei internationalen Erbschaften künftig nur noch die Rechtsordnung und die Behörden eines einzigen Landes zuständig sein sollen. Wenn etwa ein in Frankreich lebender Deutscher mit Haus in Spanien und einem Konto in Italien stirbt, soll die gesamte Erbschaft im Regelfall nach dem Recht des Landes geregelt werden, in dem der Erblasser seinen letzten Ort des gewöhnlichen Aufenthalts hatte.