Damaskus (dpa) - Sie wurden mit Knüppeln erschlagen und mit Messern massakriert: Eineinhalb Wochen nach dem Massaker von Al-Hula sind nach Angaben von Aktivisten in Al-Kobeir in der syrischen Provinz Hama erneut 80 Menschen auf teils bestialische Weise umgebracht worden. UN-Beobachter wurden vom Militär auf dem Weg nach Al-Kobeir gestoppt und von Unbekannten beschossen. International stieß das Massaker auf scharfe Kritik. Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat nach den Worten von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon inzwischen seine Legitimität als Staatsführer verloren.