Brindisi (dpa) - Knapp drei Wochen nach dem tödlichen Anschlag auf eine Berufsschule in der süditalienischen Hafenstadt Brindisi könnte die Tat aufgeklärt sein: Der Anschlag war vermutlich der Racheakt eines 68-jährigen Mannes aus der Region. Der Inhaber eines Kraftstoffdepots hat die Tat gestanden und wurde festgenommen. Das Tatmotiv ist noch offen und auch die Frage, ob es Helfershelfer gab. Der Sprengsatz detonierte am 19. Mai vor der Berufsschule. Eine 16-jährige Schülerin wurde getötet, fünf Schülerinnen wurden schwerer verletzt.