Bad Hersfeld (dpa) - Der Zoll nimmt mit der Versteigerung beschlagnahmter Waren immer größere Millionensummen ein. Im vergangenen Jahr setzten die deutschen Behörden bei ihren Online-Auktionen 63 Millionen Euro um, wie das verantwortliche Hauptzollamt Gießen mitteilte. Das sei ein Rekord gewesen. Bei der bundesweit ersten und größten Online-Plattform diesen Typs werden gepfändete, beschlagnahmte oder von Behörden ausrangierte Artikel angeboten. Die Erlöse fließen in die Staatskasse oder gehen an die jeweiligen Gläubiger.