Paris (dpa) - In Frankreich hat die erste Runde der Wahlen zur Nationalversammlung begonnen. Fünf Wochen nach der Präsidentenwahl sind die Bürger der zweitgrößten EU-Volkswirtschaft dazu aufgerufen, die 577 Sitze der ersten Parlamentskammer neu zu vergeben. Umfragen zufolge dürfte es einen Machtwechsel geben. Meinungsforscher sehen die Sozialistische Partei um den neuen Präsidenten François Hollande vorn. Der bislang dominierenden UMP werden kaum Chancen auf eine Mehrheit eingeräumt. Die konservativ-rechte Partei war zuletzt ganz auf den abgewählten Präsidenten Nicolas Sarkozy ausgerichtet.