Teknaf (AFP) Nach den religiös motivierten Ausschreitungen im Westen Birmas hat Bangladesch muslimischen Flüchtlingen aus dem Nachbarland die Einreise verwehrt. Grenzschutz und Küstenwache in Bangladesch wiesen am Montag acht Boote mit mehr als 300 Menschen der muslimischen Minderheit der Rohingyas ab und schickte sie in birmanisches Hoheitsgebiet zurück, wie ein Vertreter der Grenzschutzbehörden sagte. An Bord seien vor allem Frauen und Kinder aus der birmanischen Stadt Sittwe gewesen. "Viele weinten und waren äußerst verängstigt", sagte Shafiqur Rahman von der Grenzschutzbehörde Bangladeschs.