Damaskus/Istanbul (dpa) - Die syrischen Regierungstruppen erleiden bei ihren Einsätzen in den Hochburgen der Regimegegner immer mehr Verluste.

Ein Nachrichtenportal der Opposition schrieb unter Berufung auf eine Brigade der Freien Syrischen Armee, in der Provinz Homs hätten Deserteure am Montag mehrere gepanzerte Fahrzeuge der Truppen von Präsident Baschar al-Assad zerstört. Außerdem hätten sich in einem Stützpunkt der Luftwaffe zahlreiche Soldaten und Offiziere den Deserteuren angeschlossen.

Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete, am Vortag seien 22 Angehörige der Armee und der Sicherheitskräfte beigesetzt worden. Diese seien von «Terroristen» in den Provinzen Latakia, Damaskus-Land und Deir as-Saur getötet worden.

Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter berichtete, am Montag hätten die Regierungstruppen versucht, die von den Regimegegnern kontrollierte Ortschaft Al-Rastan sowie mehrere Viertel der Stadt Homs einzunehmen. Durch die Explosion eines Sprengsatzes neben einer Patrouille in der Stadt Idlib seien vier Angehörige der Sicherheitskräfte und ein Zivilist ums Leben gekommen.

Die Oppositionswebsite All4Syria meldete unterdessen, am vergangenen Wochenende seien acht Aktivisten aus dem Gefängnis entlassen worden. Auch drei Aktivisten, die ohne Gerichtsurteil festgehalten worden seien, habe man wieder auf freien Fuß gesetzt.

Sana-Meldung, englisch