Augsburg (dpa) - Sieben Monate nach dem Augsburger Polizistenmord hat die Tochter eines Tatverdächtigen eingeräumt, jahrelang Kisten ihres Vaters mit Waffen und Geld im Keller deponiert zu haben. Von dem brisanten Inhalt habe sie allerdings erst erfahren, als sie nach dessen Festnahme Ende 2011 in die Kisten geschaut habe, sagte die 32-Jährige vor dem Augsburger Amtsgericht. Aus Angst, selbst belastet werden zu können, verständigte sie aber nach eigenen Angaben nicht die Polizei, sondern versteckte das Geld in ihrer Küche.