Genf (dpa) - Schuften statt spielen: Etwa 215 Millionen Kinder weltweit müssen arbeiten. Für etwa die Hälfte von ihnen ist es besonders gefährlich, denn sie leben von Prostitution, Drogenhandel, oder als Kindersoldaten. Das steht im Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation in Genf zum Welttag gegen Kinderarbeit am 12. Juni. Demnach sind besonders Kinder in ländlichen Regionen, von Wanderarbeitern sowie von indigenen Völkern durch Arbeit in jungen Jahren gefährdet und haben kaum Chancen, der Armut zu entfliehen.