Lausanne (SID) - Die beiden Saudi-Araber Khaled Abdulaziz Al Eid und Abdullah Waleed Sharbatly dürfen nun doch an den Reitwettbewerben der Olympischen Spiele in London (27. Juli bis 12. August) teilnehmen. Der internationale Sportgerichtshof CAS verkürzte am Montag die Dopingsperre der beiden Springreiter in einem Einzelrichterverfahren von acht auf zwei Monate. Zur Urteilsbegründung führte der CAS eine mindere Schwere des Vergehens an.

Al Eid, Olympiadritter von Sidney, und der WM-Zweite Sharbatly waren vom Weltreiterverband FEI Ende Mai gesperrt worden, nachdem ihre Pferde auf die Entzündungshemmer Phenylbutazon und Oxyphenbutazon getestet worden waren. Beide Medikamente stehen auf der Controlled-Medication-Liste der FEI und unterliegen einem Wettbewerbsverbot.

Der Start der Sperre war auf den 24. Februar, den Tag der Analyse der Dopingproben, gelegt worden. Nach dem Bann durch die FEI machten die beiden Araber von ihrem Einspruchsrecht Gebrauch und zogen vor den CAS.