Paris (dpa) - Die französischen Sozialisten sind aus der ersten Runde der Wahlen zur Nationalversammlung klar als stärkste Partei hervorgegangen. Nach heute Morgen veröffentlichten Zahlen des Innenministeriums holten die Parti Socialiste um den neuen Präsidenten François Hollande landesweit 29,4 Prozent der Stimmen. Die konservativ-rechte UMP abgewählten Präsidenten Nicolas Sarkozy rutschte dagegen erdrutschartig ab. Sie bekam lediglich 27,1 Prozent der Stimmen im Vergleich zu 39,5 Prozent im Jahr 2007.