Sydney (AFP) Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Verschwinden eines Babys in der australischen Wildnis ist der weltweit bekannte "Dingo-Mordfall" endgültig abgeschlossen worden. Ein Gericht in Darwin entschied am Dienstag, dass die neun Wochen alte Azaria Chamberlain im August 1980 von einem oder mehreren Dingos aus dem Zelt ihrer Eltern geschleift wurde. Die Beweislage sei "ausreichend, eindeutig, stichhaltig und fehlerfrei", sagte die Untersuchungsbeamtin Elizabeth Morris. Ein Dingo sei unter den "gegebenen Umständen" in der Lage, kleine Kinder anzugreifen, wegzuschleppen und zu töten.