Hongkong (AFP) Der nordafrikanische Arm des Terrornetzwerks Al-Kaida (AQMI) hat die Bundesregierung für den Tod eines in Nigeria entführten deutschen Ingenieurs bei einer gescheiterten Befreiungsaktion verantwortlich gemacht. Deutschland habe "grünes Licht" für den Einsatz der nigerianischen Sicherheitskräfte gegeben, obwohl die Geiselnehmer bereit gewesen seien, "die Sache friedlich zu lösen", hieß es in einer Botschaft der Terrorgruppe, die am Dienstag von dem auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten US-Unternehmen SITE übersetzt wurde.