Wiesbaden (AFP) Die Zahl der Firmen- und Verbraucherpleiten in Deutschland geht weiter zurück. In den ersten drei Monaten dieses Jahres gab es rund 39.300 Insolvenzen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Das waren 2,2 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Gläubiger blieben demnach auf Forderungen von 10,0 Milliarden Euro sitzen. Im ersten Quartal 2011 waren es noch 7,0 Milliarden Euro gewesen. Grund seien mehr Insolvenzen von wirtschaftlich bedeutenden Unternehmen - im Januar 2012 etwa erklärte sich die Drogeriemarktkette Schlecker für zahlungsunfähig.