Kabul (dpa) - Nach den beiden Erdbeben im Norden Afghanistans könnte die Zahl der Todesopfer nach offiziellen Angaben auf mehr als 80 ansteigen. In der Provinz Baghlan sei durch die Erschütterungen ein Erdrutsch ausgelöst worden, der mindestens 25 Häuser unter sich begraben habe, sagte Polizeichef Asadullah Shersad. In und um diese Gebäude herum hätten sich zum Zeitpunkt des Unglücks bis zu 90 Menschen aufgehalten. Sie seien vermutlich fast alle ums Leben gekommen.