Athen (dpa) - Vor den Wahlen am 17. Juni ziehen griechische Sparer immer mehr Geld von ihren Konten ab. Seit Anfang Juni flößen täglich zwischen 100 bis 500 Millionen Euro aus den Banken ab, sagte ein hoher Angestellter einer griechischen Privatbank der dpa. Hält die Kapitalflucht in dem Tempo an, könnte die Summe im Juni deutlich über den 5 Milliarden Euro liegen, die Griechen im Mai ins Ausland geschickt oder in Safes deponiert hatten. «Wir verbluten langsam.» Das Land brauche dringend eine handlungsfähige Regierung, so der Banker.