Zürich (SID) - FIFA-Präsident Joseph S. Blatter sorgt sich um den Gesundheitszustand mehrerer palästinesischer Fußballer. Dies geht aus einer Presseerklärung des Weltverbandes hervor. Der FIFA liegen offenbar Berichte vor, wonach einige palästinensische Fußballspieler unter "offensichtlicher Missachtung ihres Rechts auf körperliche Unversehrtheit und ihrer Menschenrechte" von israelischen Behörden "mutmaßlich illegal in Haft gehalten und ihnen das Recht auf einen ordentlichen Prozess (Gerichtsverfahren) verweigert werde", hieß es vonseiten der FIFA.

Es geht augenscheinlich besonders um den palästinensischen Spieler Mahmoud Sarsak. Sein Gesundheitszustand soll besorgniserregend sein, da er sich seit rund 90 Tagen aus Protest gegen seine mutmaßlich illegale Inhaftierung im Hungerstreik befindet.

Die FIFA fordert den israelischen Verband auf, "die Aufmerksamkeit der zuständigen israelischen Behörden auf diesen Fall zu lenken". Damit soll die körperliche Unversehrtheit der betroffenen Spieler sowie ihr Recht auf einen ordentlichen Prozess gewährleistet werden.