Berlin (SID) - Fußball-Zweitligist Union Berlin verzichtet beim Neubau der Haupttribüne in der Alten Försterei auf öffentliche Zuschüsse und finanziert das 15-Millionen-Euro Projekt komplett aus privaten Mitteln. Der zunächst eingeplante Zuschuss des Landes Berlin soll dafür in den Bau des Nachwuchsleistungszentrums der "Eisernen" fließen.

Im vergangenen Jahr hatte Union durch den Verkauf von Stadion-Aktien knapp drei Millionen Euro eingenommen. Neben diesen Mitteln aus der Stadionbetriebs AG wird die Finanzierung von dem Verein selbst (2 Millionen), der DKB (7) und der UFA Sports (3) gestemmt. Der Rohbau und die Überdachung der Tribüne sollen bis zum Winter fertiggestellt sein.

"Für uns Unioner ist die emotionale Tragweite dieses Tribünenbaus gar nicht hoch genug einzuschätzen. Das sieht man nicht zuletzt daran, dass wieder viele Menschen mit im Boot sind und uns helfen, wo sie nur können. Die Errichtung dieser Tribüne ist ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte", sagte Union-Präsident Dirk Zingler.