Zürich (dpa) - Umstrittenes Treffen: Sterbehelfer aus zahlreichen Ländern sind in Zürich zu einem Weltkongress zusammengekommen. Die Vertreter von 55 Organisation, die sterbenskranken und lebensmüden Menschen Unterstützung zur Selbsttötung anbieten, wollen sich bis zum 18. Juni über Strategien und Erfahrungen austauschen. In der Schweiz wird aktive Sterbehilfe geduldet solange sie nicht im Sinne des Strafgesetzes «aus selbstsüchtigen Beweggründen» erfolgt. Am Rande der Veranstaltung wollen vor allem kirchliche Gruppen gegen die als besonders liberal geltende Schweizer Sterbehilfe-Praxis protestieren.