Tennisprofi Mayer dritter Deutscher im Achtelfinale von Halle

Halle/Westfalen (dpa) - Als dritter deutscher Tennisspieler ist Florian Mayer bei den mit 663 750 Euro dotierten 20. Gerry Weber Open in Halle/Westfalen in das Achtelfinale eingezogen. Der Bayreuther, Nummer 29 des ATP-Rankings, setzte sich am Dienstag gegen den US-Qualifikanten Tim Smyczek (Nummer 202) in 69 Minuten mit 6:4, 6:4 durch. Zuvor hatte der Hamburger Mischa Zverev gegen den Spanier Marcel Granollers in 75 Minuten mit 4:6, 2:6 verloren. Mayer stand 2006, 2007 und 2011 in Halle im Viertelfinale.

Schwere Vorrunde für deutsche Volleyballer bei Olympia

London (dpa) - Die deutschen Volleyballer stehen in der Olympia-Vorrunde vor einer schweren Aufgabe. Im Kampf um den Viertelfinaleinzug treffen die Männer des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) in London auf Olympiasieger USA, Weltmeister Brasilien, Weltliga-Sieger Russland, Europameister Serbien und Außenseiter Tunesien.

LA Kings gewinnen erstmals Stanley Cup

Los Angeles/Boston (dpa) - Die Los Angeles Kings sind erstmals Meister der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL. Die Kalifornier gewannen am Montag (Ortszeit) die sechste Finalpartie im heimischen Staples Center gegen die New Jersey Devils mit 6:1, entschieden die Endspielserie mit 4:2 für sich und sind somit Nachfolger von Dennis Seidenbergs Boston Bruins. In den Kings hat erstmals ein Team den Stanley Cup gewonnen, das als Nummer acht der Vorrunde in die Playoffs gestartet ist.

Paraguay entlässt Fußball-Nationaltrainer Arce

Asunción (dpa) - Francisco Arce ist nicht mehr länger Nationaltrainer in Paraguay. Der Fußball-Verband des Landes (APF) teilte die Entlassung des Coaches am Montag (Ortszeit) mit und zog damit die Konsequenzen aus dem schlechten Start in die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Der Viertelfinalist der WM von 2010 liegt nach der 1:3-Niederlage vom Samstag in Bolivien mit nur vier Punkten aus fünf Spielen auf Platz sieben der südamerikanischen Qualifikation.

Dreifacher Box-Olympiasieger Teófilo Stevenson gestorben

Havanna (dpa) - Der dreifache kubanische Box-Olympiasieger Teófilo Stevenson ist im Alter von 60 Jahren in Havanna an einem Herzinfarkt gestorben. Das berichteten am Montag (Ortszeit) kubanische Medien. Stevenson galt als einer der größte Amateurboxer in der Schwergewichtsklasse. Er holte bei den Olympischen Spielen 1972 in München, 1976 in Montreal sowie 1980 in Moskau jeweils die Goldmedaille. Wie Nachbarn berichteten, starb Stevenson unerwartet. «Am Abend ging es ihm noch gut», sagte einer seiner Freunde der Nachrichtenagentur dpa in Havanna. Allerdings war der Ex-Boxer bereits Ende Januar wegen Blutgerinnseln in der Herzgegend behandelt worden.