Stuttgart (dpa) - Die Bundesanwaltschaft ist sich sicher: Die ehemalige RAF-Terroristin Verena Becker war nicht unmittelbar als Schützin am Mordanschlag auf Generalbundesanwalt Siegfried Buback im Jahr 1977 beteiligt. Es gebe keine belastbaren Hinweise, die auch nur ansatzweise auf eine unmittelbare Täterschaft als Schützin hindeuten könnten. Das sagte Bundesanwalt Walter Hemberger bei seinem Plädoyer vor dem Oberlandesgericht Stuttgart. Die 59-jährige Becker ist angeklagt, als Mittäterin am Mordanschlag beteiligt gewesen zu sein.