Brüssel (AFP) Im Ringen um die Reform der europäischen Fischerei-Politik haben die EU-Minister in Luxemburg einen von Umweltschützern scharf kritisierten Kompromiss vereinbart. In der zentralen Frage des Rückwurfs von sogenanntem unerwünschten Beifang wurde eine Stufenlösung vereinbart, wie die dänische EU-Ratspräsidentschaft am Mittwoch mitteilte. Dabei geht es um Fische, die den Fischern unbeabsichtigt ins Netz gehen; bislang werden sie meist wieder zurück ins Meer gekippt. Umweltschützern zufolge verenden dadurch jedes Jahr hunderttausende Tonnen Fisch.