Frankfurt/Main (AFP) Wer arm ist, hat auch vor Gericht schlechte Karten. Diese Auffassung vertritt der ehemalige Präsident des Deutschen Anwaltvereins, Hartmut Kilger in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Kilger kritisiert, dass wegen der viel zu niedrigen Prozesskostenhilfe Anwälte für "kleine" Mandanten nur schlecht arbeiten könnten und nur durch fließbandartiges Massengeschäft über die Runden kämen.