Berlin (AFP) Italiens Ministerpräsident Mario Monti ist Spekulationen über mögliche Finanzhilfen für sein Land entschieden entgegengetreten. Der italienische Staatshaushalt werde im laufenden Jahr mit einer geringen Neuverschuldung von zwei Prozent abgeschlossen, und im kommenden Jahr werde es sogar einen Überschuss geben, sagte Monti am Mittwoch im Deutschlandradio Kultur. Zudem könne er die Analyse "nicht teilen", dass die Reformen in seinem Land nur schleppend vorangingen. Er verwies dabei auf Reformen in der Justiz, der öffentlichen Verwaltung und am Arbeitsmarkt.