Den Haag (AFP) Rund drei Monate nach dem Schuldspruch gegen den kongolesischen Milizenführer Thomas Lubanga hat der Chefankläger am Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) 30 Jahre Haft gefordert. Die Anklage werde eine Strafe "im Namen jedes Kindes" verlangen, das zwangsrekrutiert worden sei, sagte Luis Moreno-Ocampo am Mittwoch in Den Haag. Der IStGH hatte Lubanga im März wegen Kriegsverbrechen und der Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten schuldig gesprochen.