Rom (dpa) - Die drittgrößte Euro-Volkswirtschaft Italien braucht keine Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds. Das sagte Ministerpräsident Mario Monti dem ARD-Hörfunk in Rom. Zwar habe das Land eine hohe Staatsverschuldung. Italien habe auf der anderen Seite sehr geringe Privatschulden - im Gegensatz zu anderen Ländern. Auch Unternehmen und Familien seien wenig verschuldet. In jedem Fall sei die Haushaltspolitik inzwischen eine andere. Der Staatshaushalt werde dieses Jahr mit einer nur geringen Neuverschuldung abgeschlossen. Und im kommenden Jahr werde es einen Überschuss geben, so Monti.