Berlin (dpa) - Das Bundeskabinett will heute die Vereinbarung mit den ostdeutschen Ländern über einen gemeinsamen Fonds zur Unterstützung von DDR-Heimkindern verabschieden. Der Fonds soll zum 1. Juli mit 40 Millionen Euro eingerichtet werden, die je zur Hälfte von Bund und Ost-Ländern getragen werden. Aus dem Topf sollen therapeutische Behandlungen, Beratungen und Rentenersatzleistungen für misshandelte ehemalige Heimkinder gezahlt werden. In DDR-Heimen gehörten nach Darstellung von Experten für viele Kinder und Jugendliche Gewalt und Zwang zum Alltag.