Berlin (dpa) - Der angeschossene Chef einer Gruppe der Berliner Hells Angels ist nach wie vor nicht vernehmungsfähig. Die Beamten der Mordkommission hätten bisher nicht mit ihm sprechen können, sagte ein Polizeisprecher. Nach dpa-Informationen liegt der Rocker wieder im Koma, nachdem er kurzzeitig erwacht war. Dass sich der verletzte Hells Angel überhaupt gegenüber den Ermittlern äußert, gilt als höchst unwahrscheinlich. Das verbietet der «Ehrenkodex» der Rocker. Vor dem Krankenhaus haben sich etwa zehn Hells Angels postiert.