München (dpa) - Die weltgrößte Solarmesse Intersolar ist am Mittwoch in München mit deutlich weniger Ausstellern als im Vorjahr eröffnet worden.

Vor allem wegen zahlreicher Firmenpleiten in den vergangenen Monaten ging die Zahl nach Angaben der Veranstalter um rund 300 auf weniger als 2000 Aussteller zurück. «In diesem Jahr steht die Intersolar unter dem Eindruck eines harten internationalen Wettbewerbs», sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig, bei der Eröffnung.

In den vergangenen Monaten mussten mehrere Solarhersteller in Deutschland, darunter der frühere Marktführer Q-Cells, wegen des extremen Preisdrucks durch Konkurrenz aus China Insolvenz anmelden. Zudem verunsichert der Streit um die Kürzung der Solarförderung in Deutschland die Branche.

Der bayerische Umweltminister Marcel Huber (CSU) forderte zum Auftakt der Messe gemeinsame Anstrengungen, um die Energiewende in Deutschland zu stemmen. «Die Energiewende muss in den Köpfen der Menschen stattfinden.» Deutschland müsse der Welt beweisen, dass das Projekt gelingen kann. «Viele Nationen schauen nach Deutschland.» Bis Freitag erwarten die Veranstalter etwa 80 000 Besucher aus aller Welt auf dem Münchner Messegelände.

Intersolar