München (dpa) - In München wird heute die weltgrößte Solarmesse Intersolar eröffnet. Bis Freitag erwarten die Veranstalter rund 80 000 Besucher aus aller Welt auf dem Messegelände.

Nach dem Boom der vergangenen Jahr ist die Stimmung unter vielen Ausstellern inzwischen aber gedämpft. In den vergangenen Monaten mussten mehrere Solarhersteller in Deutschland, darunter der frühere Marktführer Q-Cells, wegen des extremen Preisdrucks durch ausländische Konkurrenz Insolvenz anmelden.

Zudem verunsichert der Streit um die Kürzung der Solarförderung in Deutschland die Branche. Pünktlich zur Messe kommt der Vermittlungsausschuss wegen der von der Bundesregierung geplanten Kürzung der Förderung in Berlin zusammen. Konkretes wird noch nicht erwartet, das Lager der besonders betroffenen ostdeutschen Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen klang jedoch nach einem Spitzengespräch mit Bundesumweltminister Peter Altmeier (CDU) optimistisch.

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