Leipzig (dpa) - Im Prozess gegen den Gründer und Chef des illegalen Filmportals Kino.to wird heute im Landgericht Leipzig voraussichtlich das Urteil gefällt. Der 39-Jährige hat sich auf einen Deal eingelassen.

Er legte ein Geständnis ab, im Gegenzug sicherte ihm die Wirtschaftsstrafkammer zu, dass seine Strafe zwischen viereinhalb Jahren und vier Jahren und zehn Monaten liegen wird.

Der Fußbodenleger hatte erklärt, er bedauere die von ihm begangenen Urheberrechtsverletzungen und er erkenne an, dass der Betrieb von Kino.to strafbar war. Über das Streamingportal waren 135 000 raubkopierte Filme, Serien und Dokus im Internet erreichbar.

Am Vormittag stehen im Landgericht zunächst die Plädoyers der Generalstaatsanwaltschaft Dresden sowie der Verteidigung an. Danach wird mit dem Urteil gerechnet.