Passau (dpa) - Der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Hellmut Königshaus, ist enttäuscht über die Bundeswehrreform und damit verbundene Standortschließungen. Entgegen den ursprünglichen Bekundungen hätten auch in diesem Konzept die Interessen der Soldatinnen und Soldaten keine entscheidende Rolle gespielt, sagte der FDP-Politiker der «Passauer Neuen Presse». Verteidigungsminister Thomas de Maizière hatte eine rasche Realisierung der Bundeswehrreform samt Standortschließungen angekündigt. Zwischen 2014 und 2016 sollen bundesweit 32 Standorte aufgegeben werden.