NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> hat sein erhöhtes Niveau im US-Handel am Mittwoch gut behauptet. Am Abend wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2590 Dollar um fast einen Cent höher gehandelt als am Vorabend. Das bisherige Tageshoch lag bei 1,2610 Dollar. Im Tief war der Euro am Morgen noch bis auf 1,2474 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,2534 (Dienstag: 1,2492) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7978 (0,8005) Euro.

Devisenhändler verwiesen auf Spekulationen um Nachverhandlungen bei den Sparauflagen für Griechenland, die dafür sorgen könnten, dass das Land auch nach den Wahlen am Wochenende weiter im Euroverbund bleiben könnte. Sie erklärten die Erholung auch mit einer leichten Entspannung an den zuletzt unter Druck stehenden Rentenmärkten in der Eurozone. Auch Ralf Umlauf, Devisenexperte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), sagte: "Die Lage an den Anleihemärkten der Krisenländer Italien und Spanien hat sich zumindest etwas beruhigt." Zudem hat sich Italien erfolgreich am Kapitalmarkt refinanziert - wenn auch zu höheren Zinsen. "Die Unsicherheit bleibt vor der am Sonntag anstehenden Wahl in Griechenland aber sehr hoch", so Umlauf.