Nizza (dpa) - Für Lance Armstrong haben die neuen schweren Doping-Vorwürfe und die damit verbundene sofortige Wettkampfsperre erste Konsequenzen. Beim Triathlon im französischen Nizza wird der siebenfache Gewinner der Tour de France nicht antreten dürfen.

Das bestätigte eine Sprecherin des Veranstalters der Nachrichtenagentur dpa. Armstrong war nach ihren Angaben Mitte der vergangenen Woche in Frankreich eingetroffen, um für den Wettkampf am 24. Juni zu trainieren. Im Oktober hat Armstrong zudem eine Teilnahme am Ironman auf Hawaii geplant.

Der Triathlon-Weltverband (WTC) teilte mit: «Unsere Regeln (...) schreiben vor, dass ein Athlet während laufender Ermittlungen nicht berechtigt ist, an einem Wettkampf teilzunehmen. Armstrong ist deswegen für WTC-lizenzierte Wettkämpfe bis zur weiteren Prüfung gesperrt.»

Zuvor hatte die nationale Anti Doping-Agentur der USA (USADA) den 40 Jahre alten ehemaligen Radprofi in einem Schreiben darüber informiert, dass mutmaßliche Dopingproben von ihm aus den Jahren 2009 und 2010 «vollkommen mit Proben übereinstimmen, an denen Blutmanipulation, inklusive EPO und/oder Blut-Transfusionen vorgenommen wurden.»

Armstrong bestreitet die Vorwürfe in einem Statement auf seiner Homepage: «Ich habe nie gedopt und bin im Gegensatz zu vielen meiner Ankläger 25 Jahre als Ausdauer-Athlet angetreten, ohne das meine Leistung plötzlich angestiegen ist.»

Triathlon Nizza

Bericht Washington Post I

Statement Lance Armstrong auf seiner Homepage