Washington (AFP) JPMorgan-Chef Jamie Dimon sieht die Geschäftspraxis der US-Großbank trotz der jüngsten Milliardenverluste durch Fehlspekulationen nicht in Frage gestellt. Bei dem im Mai bekannt gewordenen Verlust von über zwei Milliarden US-Dollar habe es sich um ein "isoliertes Ereignis" gehandelt, welches die Bank durch ihre Kapitalpolster habe abfedern können, sagte Dimon am Mittwoch (Ortszeit) während einer Befragung durch den Bankenausschuss des US-Senats. Dimon sprach sich in dem Zusammenhang auch gegen eine schärfere Kontrolle der US-Bankenbranche aus.