Genf (AFP) Im vergangenen Jahr sind etwa 800.000 Menschen zur Flucht aus ihrem Land getrieben worden, so viele wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Grund dafür sei die zunehmende Zahl von Krisenländern, erklärte am Montag UN-Flüchtlingskommissar Antonio Guterres in Genf. Dabei nannte er unter anderem die Elfenbeinküste, Libyen, den Jemen, Syrien und die Länder am Horn von Afrika. "Seit zehn Jahren habe ich nun schon dieses Amt inne, doch so etwas habe ich noch nicht erlebt", sagte Guterres.