Berlin (AFP) Nach der Wahl in Griechenland steht die Troika aus EU, EZB und IWF laut einem Zeitungsbericht bereit, sofort nach Athen zu reisen, sobald dort eine Regierung gebildet ist. Es sei aber schon jetzt absehbar, dass Griechenland "einen erheblichen Rückstand" bei den zugesagten Reform- und Sparanstrengungen habe, berichtet die "Bild"-Zeitung am Montag unter Berufung auf diplomatische Kreise in Brüssel. Das Haushaltsdefizit sei größer als geplant und bei den Privatisierungen und Verbesserung der Steuereinnahmen sei in den vergangenen Wochen "so gut wie nichts geschehen".