Düsseldorf (dpa) - Fortuna Düsseldorf will das vom DFB-Kontrollausschuss beantragte «Geisterspiel» und die Geldstrafe von 100 000 Euro nicht hinnehmen. Der Bundesliga-Aufsteiger legte gegen den Strafantrag des Kontrollausschusses Einspruch ein, wie der Club mitteilte.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB), nach dessen Willen die Düsseldorfer ihr erstes Heimspiel ohne Zuschauer austragen sollen, will die Fortuna für die Vorkommnisse während der beiden Relegationsspiele gegen Hertha BSC bestrafen. Gründe für die drastischen Strafen sind der Platzsturm von Fortuna-Fans im zweiten Relegationsspiel gegen Hertha sowie das Abbrennen von Pyrotechnik während der Partie. Insgesamt musste die Begegnung dreimal unterbrochen werden.

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