Athen (dpa) - Griechenland hat gewählt und die Eurobefürworter haben sogar eine rechnerische Mehrheit. Können sich die Parteiführer zusammenraufen - anders als nach der Wahl vor sechs Wochen? Nach Auszählung von rund 97 Prozent der Stimmen wird die konservative Partei Nea Dimokratia mit knapp 30 Prozent stärkste politische Kraft. Falls die proeuropäischen Sozialisten eine Regierungskoalition eingehen, würden beide Parteien über 162 Sitze verfügen. Sie wollen den Reform- und Sparkurs fortsetzen, aber mit den Geldgebern über Erleichterungen reden. Die radikalen Linken sind zweitstärkste Kraft.