Barcelona (SID) - Die Beraterfirma des spanischen Fußball-Weltmeister Javi Martínez hat eine Einigung mit dem deutschen Rekordmeister Bayern München dementiert. "Das ist falsch, weder haben wir eine Einigung mit ihnen erzielt, noch stehen wir mit ihnen in Kontakt", wird Antonio Sanz, Sprecher der Agentur Bahía, in der spanischen Sporttageszeitung Mundo Deportivo zitiert.

Alles, was man über das Interesse des FC Bayern wisse, seien Gerüchte, die man aus der Presse erfahren habe. Auch Martínez' Klub Athletic Bilbao soll laut Sanz im Dunkeln tappen und mit dem deutschen Vizemeister gar nicht über einen Transfer des 23-Jährigen verhandeln.

Zudem betonte Sanz, dass ein Interessent die vertraglich festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 40 Millionen Euro für den Defensivspieler aufbringen müsse. Bilbao, wo Martínez noch bis 2016 unter Vertrag steht, bestehe auf der Klausel. "Wenn die Bayern ein ernsthaftes Interesse haben, sollen sie es mit einem Angebot beweisen. Wenn sie das machen, kommunizieren wir das an Athletic, dann sehen wir weiter", sagte Sanz.

Zuvor hatte die Münchner tz in ihrer Freitagausgabe vermeldet, dass Martínez ein lukratives und langfristiges Vertragsangebot des FC Bayern mit einem Jahresgehalt von angeblich sieben Millionen Euro netto akzeptiert habe.

Der als Innenverteidiger und Mittelfeldspieler einsetzbare Baske hatte am Donnerstag angekündigt, sich erst nach der EM in Polen und der Ukraine zu seinen Plänen zu äußern. "Ich denke hier nicht an die Zukunft oder an andere Mannschaften", sagte er. Neben dem FC Bayern werden auch der FC Barcelona und Manchester City als Interessenten gehandelt.