Berlin (dpa) - Der Chef des Berliner Krankenhauses Charitè, Karl Max Einhäupl, hat vor einer Teilnahme der inhaftierten ukrainischen Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko an einem neuen Prozess gewarnt. Nach einem Besuch der erkrankten Ex-Regierungschefin sagte Einhäupl der «Berliner Morgenpost»: Sie könnten als Ärzte nur dringend davon abraten, Julia Timoschenko am Montag vor Gericht zu holen, weil dadurch die Therapieerfolge der vergangenen Wochen zunichte gemacht würden. Es sei nicht nachvollziehbar, dass dieser Prozess jetzt stattfinden müsse.