Tel Aviv/Gaza (dpa) - Der Gazastreifen sowie die angrenzenden Städte und Gemeinden in Israel kommen nicht zur Ruhe. Weitere Raketenangriffe militanter Palästinenser sowie israelische Luftangriffe beendeten eine informelle Feuerpause.

Diese war erst in der Nacht zum Donnerstag ausgerufen worden. Bei den Angriffen israelischer Kampfflugzeuge starben nach palästinensischen Angaben zwei Männer aus militanten Organisationen. In Israel wurde ein Zivilist bei der Explosion einer Rakete verletzt. Nach Angaben von Armeesprecherin Avital Leibovich berät der Generalstab über die nächsten Schritte.

Obwohl die Hamas eine Waffenruhe ausgerufen hatte, schlugen am Donnerstag und Freitag weitere Raketen in Israel ein. Nach Informationen aus dem Gazastreifen wurden sie von Splittergruppen abgefeuert, die sich nicht an die Vorgabe der Hamas hielten. Israel macht die Hamas jedoch für alle Angriffe verantwortlich, weil diese das kleine Palästinensergebiet am Mittelmeer kontrolliert.

Seit Beginn der neuen Runde der Feindseligkeiten am Montag starben im Gazastreifen damit bereits 13 Menschen, unter ihnen zwei Zivilisten. Rund 30 weitere Menschen erlitten Verletzungen. In Israel wurden fünf Menschen verletzt. Mehr als 150 Raketen und Granaten sind nach Angaben von Armeesprecherin Leibovich seit Wochenbeginn in Israel eingeschlagen.

Webseite der israelischen Armee