Leipzig (dpa) - Der tragische Tod eines zweijährigen Jungen, der in Leipzig neben seiner leblosen Mutter vermutlich verdurstete, hätte vielleicht verhindert werden können. Heute wurde bekannt, dass Nachbarn Schreie des Kleinen gehört hatten. Niemand aber informierte die Polizei - weil der Junge in den vergangenen Monaten immer wieder geschrien habe, sagte ein Polizeisprecher. Das Kleinkind war zusammen mit seiner 26 Jahren alten Mutter tot in der Wohnung gefunden worden. Obwohl vorläufige Obduktionsergebnisse bei beiden einen natürlichen Tod nahe legen, beschäftigt der Fall die Staatsanwaltschaft.