Bangkok (dpa) - In Papua-Neuguinea haben Parlamentswahlen begonnen. In dem rohstoffreichen, aber bitterarmen Land zwischen Indonesien und Australien leben etwa 6,3 Millionen Menschen. Die Ausgangslage ist chaotisch: Zwei rivalisierende Politiker nennen sich Premierminister, beide treten an, um sich ein neues Mandat zu holen. Vorausgegangen war ein politischer Machtkampf zwischen Sir Michael Somare und Peter O'Neill. Weil viele Dörfer weit abgelegen und nur in mehrtägigen Fußmärschen zu erreichen sind, dauert der Wahlgang zwei Wochen. Das Ergebnis dürfte noch länger auf sich warten lassen.